Borussia Münster trauert um Ehrenmitglied Rolf Sandbaumhüter
Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Vereins- und Ehrenmitglied Rolf Sandbaumhüter, der im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Mit Rolf Sandbaumhüter verliert DJK Borussia Münster einen Menschen, dessen Verbundenheit zu unserem Verein weit über das Sportliche hinausging. 76 Jahre lang gehörte er der Borussia an – eine außergewöhnliche Vereinstreue, die heute alles andere als selbstverständlich ist.
Bereits im September 1950 und damit in jungen Jahren fand Rolf den Weg zu Borussia. Als Kind des Geistviertels, damals wohnhaft an der Saarbrücker Straße, war der Verein für ihn ein Stück Heimat. Zunächst spielte er in der Jugend, ehe er später den Sprung in die 1. Mannschaft schaffte. Dort entwickelte er sich als offensiver Mittelfeldspieler über viele Jahre zu einem Leistungsträger. Weggefährten erinnern sich an einen Spieler mit hervorragender Ballbehandlung und feiner Technik, der das Spiel nicht nur mit Einsatz, sondern vor allem mit seinem fußballerischen Können prägte. Seine Leistungen blieben auch über die Vereinsgrenzen hinaus nicht unbemerkt: Rolf gehörte zum erweiterten Kreis der DJK-Auswahl.
Sein beruflicher Weg führte ihn später nach Bonn und damit weg von Münster. Die Verbindung zu seiner Borussia riss jedoch niemals ab. Auch aus der Ferne blieb er seinem Heimatverein eng verbunden und hielt ihm bis zu seinem Tod die Treue. Diese außergewöhnliche Verbundenheit fand auch in zahlreichen Ehrungen ihre Anerkennung. Bereits 1963 erhielt Rolf das DJK-Ehrenzeichen in Silber. Darüber hinaus wurde er mit der Vereinsnadel in Silber und Gold ausgezeichnet. Im Jahr 2002 ernannte ihn DJK Borussia Münster schließlich zum Ehrenmitglied.
76 Jahre Mitgliedschaft erzählen dabei weit mehr als nur eine Zahl. Sie stehen für Erinnerungen an Mannschaften und Mitspieler, für sportliche Erfolge und Niederlagen, für Freundschaften und für eine lebenslange Verbundenheit mit den Farben unseres Vereins. Rolf Sandbaumhüter war ein Borusse – und er blieb es ein Leben lang. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen Menschen, die ihm nahestanden.
Ruhe in Frieden, Rolf.
Diejenigen, die sich gerne von Rolf verabschieden möchten, sind herzlich zur Beerdigung eingeladen. Diese findet am Donnerstag, 10. September um 12 Uhr in der Kapelle auf dem Waldfriedhof Lauheide statt- Anschrift: Lauheide 3, 48291 Telgte.
Borussia Münster trauert um Heike Gindera
Am vergangenen Mittwoch ist Heike Gindera im Alter von 59 Jahren verstorben. In ihrer über 40-jährigen Mitgliedschaft war sie eine zentrale Figur des Damenfußballs bei Borussia Münster. Als klassische Spielmacherin und technisch versierte Kapitänin prägte sie das Spiel ihrer Mannschaft wie kaum eine andere. Mit „Gindi, wie sie von allen BorussenInnen genannt wurde, konnten die 1. Damen zweimal in die Bezirksliga(1993/1998) sowie einmal den Aufstieg in die Landesliga (1994) feiern. Ihre aktive Karriere musste sie Ende 2002 beenden.
Doch auch danach blieb sie dem Verein treu – bis zur vergangenen Saison war sie engagierte Betreuerin der ersten Damenmannschaft – und vertrat den Verein auch bei offiziellen Anlässen, wie zuletzt bei den Versammlungen des Fußballkreises Münster.
Mit ihrer Leidenschaft, ihrem Teamgeist und ihrer Herzlichkeit hinterlässt sie eine große Lücke. Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten. Ruhe in Frieden „Gindi“.
Diejenigen, die sich gerne von Gindi verabschieden möchten, sind herzlich zur Beerdigung eingeladen. Diese findet am Montag, 26.5. um 14 Uhr in der Trauerhalle von Bestatterin Thieme, Gropiusstr. 12, 48163 Münster-Amelsbüren statt. Im Anschluss findet die Beisetzung auf dem Friedhof in Amelsbüren statt.
Borussia Münster trauert um Franz-Josef Jönsthövel
Nach langer und schwerer Krankheit ist Franz-Josef Jönsthövel im Alter von 74 Jahren gestorben. In seiner fast 20-jährigen Mitgliedschaft hat „Buba“, wie er von allen Borussen genannt wurde, sich in vielfältiger Art und Weise für den Verein eingesetzt. Er war immer mit viel Freude und großem Einsatz aktiv und stets zur Stelle wenn Not am Mann war.
Jönsthövel, der selbst höherklassig Handball spielte und mit dem TV Emsdetten als Trainer 1985 in die 2. Bundesliga aufstieg, kümmerte sich mehrere Jahre als Betreuer um die 1. Mannschaft von Borussia und war die gute Seele des Teams. Legendär und unvergessen seine stimmungsvollen Gesangseinlagen.
Sein Herz hing aber vor allem an der Fußball-Jugendabteilung. Jahrelang hat er die #borussenjuniors tatkräftig beim Trainings- und Spielbetrieb oder bei zahlreichen Ferienfreizeiten unterstützt. Aufgrund seines Engagement wurde ihm zu Ehren vor gut 10 Jahren die Verkaufsbude am Rasenplatz in „Bubas Bude“ umbenannt, die lange Zeit wie ein zweites Zuhause für ihn war.
„Buba“, danke für dein Engagement rund um unseren Verein. Du wirst allen Borussen in liebevoller Erinnerung bleiben. Ruhe in Frieden.


