Aufgeweckte Borussinnen sacken nächsten Dreier ein

Mannschaftsbesprechung auf einem Fußballplatz, Spielerinnen in Schwarz sitzen auf der Bank, Trainerin spricht mit ihnen.

Die 1. Damen gingen das Spiel in Peckeloh engagiert an und sicherten sich mit einem 2:0 Auswärtssieg die drei Punkte.

Da hat’s die Borussia vergangenen Sonntag mal ordentlich wach geschüttelt. Nach der unglücklichen 0:1-Pleite gegen das Team aus Alverskirchen war klar, in Peckeloh auf der Agenda stand: Selbstbewusst auftreten, Kreativität beweisen und sich selbst mit dem nächsten Dreier belohnen.

Tabellenführer gegen das Schlusslicht - auf dem Papier eine klare Angelegenheit. Die Peckeloher waren allerdings schon für die ein oder andere Überraschung gut. Das Team sackte bereits sechs Zähler ein, darunter auch einen Sieg gegen Alverskirchen. Trotzdem sollte es ein Spiel werden, in dem die Borussia weitestgehend die spielbestimmende Mannschaft war- so endete die Partie mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg.

Wir brauchten allerdings so unsere Zeit, um in das Spiel zu finden. Vorne wollte es zuerst nicht klingeln, hinten stand dafür die null. Die Borussia war am Drücker und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck. Nach einer guten halben Stunde belohnte sich die Mannschaft schließlich auch: Paula Mertens netzte aus der Distanz zur 1:0-Führung ein - keine fünf Minuten später wurde das Spielgeschehen aber zweitrangig. Nach einer gegnerischen Ecke klärte Greta Niemann gerade noch so den Ball auf der Linie und verhinderte somit den Ausgleich. Dabei prallte sie mit dem Pfosten zusammen und musste den Platz in Richtung Krankenhaus verlassen. Greta,  wir wünschen dir immer noch eine gute Besserung! „Kriegt bloß keinen mehr rein“, war ihr letzter Appell an die Mannschaft - und das nahm sie sich zu Herzen. Nach Wiederanpfiff wollten wir die Führung definitiv ausbauen und hinten nichts zulassen. Es wurde mehrmals heiß vor dem gegnerischen Kasten, es brauchte allerdings einige Anläufe bis die Borussia in der 88. Minute erneut traf. Ronja Steimann schob nach einem starken Solo unten rechts ein und erhöhte auf den 2:0-Endstand. Der SC hatte zwar auch seine Chancen, für den Anschlusstreffer reichte es aber nicht.

Am Sonntag stand eine Elf auf dem Platz, die in dieser Kombi wohl noch nie 90 Minuten zusammen gekickt hat - und trotzdem lief’s! Besonders unsere Defensive kann stolz auf sich sein, dass die  Null stand. Da sind also die nächsten drei Punkte, die Einstellung hat an diesem Sonntag wieder gestimmt.

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