Borussia-Damen senden Lebenszeichen

Nachdem die Derby-Tränen getrocknet waren, kämpften sich die 1. Damen der Borussia leidenschaftlich zurück.
- 26.03.2025
Die bisherige Bilanz der Rückrunde trieb dem Trainer-Duo die Sorgenfalten ins Gesicht. Dazu die personellen Ausfälle und schweren Verletzungen die es zu verkraften gab. Mit Langenhorst-Wellbergen kam nun ein weiteres Team aus der Spitzengruppe an die Grevingstraße und die Moral wurde erneut auf die Probe gestellt. Aber alles der Reihe nach:
Borussia : Ibbenbüren (0:4)
Mit 0:4 kamen wir völlig unter die Räder und hatten im ganzen Spiel nur eine echte Torchance (Jessy Kelly an die Latte). Vorne ideenlos, hinter zu sorglos und fehleranfällig war diese Niederlage verdient (wenn auch zwei Tore zu hoch).
Aasee : Borussia (3:0)
Die Derbybilanz unserer Rothosen liest sich grausam. Neidlos müssen wir anerkennen, dass wir mit den Tabellenführerinnen vom Aasee derzeit nicht mithalten können. Hier kamen wir zu keinem Zeitpunkt für Punkte in Frage. Bei aller sportlichen Rivalität gilt es, den stets fairen und respektvollen Umgang im Derby auf und neben dem Platz hervorzuheben.
Borussia : Langenhorst-Wellbergen (3:2)
Nach zehn nervösen Minuten konnten wir uns immer häufiger aus dem Pressing befreien und haben die erste Hälfte verdient gewonnen. Paula Jasper geht nach Ecke von Liz dynamisch auf den zweiten Ball und trifft zentral aus 14 Metern. Zwei Minuten später geht Liz auf rechts ins Dribbling, zieht sie nach innen und legt uneigennützig quer auf Mascha Hansmann. Kurz vor der Pause erhöht Jessy "Air" Kelly nach Dribbling und Flanke von Liz per Kopf auf 3:0. Bestnoten verdiente sich auch die Viererkette um Alexia, Gini, Runa und Mareike. Spektakulärste Szene war hier sicher die Fallrückzieher-Rettung von Runa.
Langenhorst drängte auf den Anschlusstreffer. Wir rannten, kämpften und schmissen uns in jeden Ball inklusive geschwollener Nasen, blutiger Knie und dicken Knöchel. Zwei Standards brachten Langenhorst nochmal ran. Per Kopf nach einer Ecke und nach (berechtigten) Handelfmeter mussten wir noch zwei Gegentore schlucken. Wir hatten zwar deutlich weniger Ballbesitz, hätten aber mit guten Umschaltmomenten (Liz, Jessy, Mascha) auch früher den Deckel drauf machen können. Am Ende feierten wir den 3:2 Heimsieg ausgelassen.
Vize Kapitänin Gini ist seit Wochen in bestechender Form und lernt ihre neue Rolle als stürmende Außenverteidigerin immer mehr lieben. Sie bilanziert: „Die letzten Wochen waren schwierig und ziemlich frustrierend. Heute ist endlich der Knoten geplatzt und wir haben vor allem in der ersten Halbzeit total befreit gespielt. Am Ende ging es über den Kampf, aber auch das haben wir als Team gemeistert. Ich bin sehr stolz auf die gesamte Mannschaft und hoffe, dass wir an die heutige Leistung anknüpfen können.“
Nach dem Spiel ist vor dem (kleinen) Derby:
Am kommenden Wochenende treffen wir auf Westfalia Kinderhaus (30.03.,16 Uhr). Den Schwung aus der letzten Partie wollen wir mitnehmen und endlich unsere Auswärtsbilanz aufbessern













