Borussias PingPongParkinson-Gruppe erfolgreich bei der Weltmeisterschaft 2026

- 06.10.2026
Starke Auftritte, mehrere Podestplätze und jede Menge besondere Begegnungen: Die PingPongParkinson-Gruppe von DJK SV Borussia 07 Münster war bei der Weltmeisterschaft 2026 in Hannover mit insgesamt 14 Spielerinnen und Spielern vertreten und kehrte nach fünf intensiven Tagen mit beachtlichen sportlichen Erfolgen nach Münster zurück.
Besonders erfolgreich präsentierten sich die Borussinnen in der Damen-Klasse 3. Karin Ortlepp und Susanne Wullen spielten sich im Doppel bis ins Finale der Hauptrunde und sicherten sich dort die Silbermedaille. Für Wullen sollte es nicht der einzige Podestplatz bleiben: Auch im Einzel überzeugte sie und gewann in der Klasse 3 Bronze. Damit konnte sich die Bilanz der Münsteraner Delegation auch im Vergleich mit dem gesamten Teilnehmerfeld sehen lassen. Mit drei persönlichen Podestplatzierungen in den Hauptrunden bei 14 Teilnehmenden lag die Ausbeute pro Kopf rund 80 Prozent über dem rechnerischen Durchschnitt der gesamten Weltmeisterschaft.
Doch nicht nur in den Hauptrunden sorgten die Spielerinnen und Spieler von Borussia Münster für starke Ergebnisse. Auch in den Trostrunden gab es Grund zum Jubeln. Kathrin Wersing erreichte bei den Damen der Klasse 2 den zweiten Platz. Brigitte Kochan schaffte es in der Damen-Klasse 3 bis ins Halbfinale und belegte damit einen geteilten dritten Platz. Ebenfalls bis ins Halbfinale spielten sich Ali Djavadi und Stefan Czogala im Herren-Doppel der Klasse 2. Auch für das Borussen-Duo bedeutete dies einen geteilten dritten Platz in der Trostrunde. Weitere Gruppensiege und gute Läufe in den Hauptrunden rundeten das sportlich erfolgreiche Abschneiden der 14-köpfigen Borussia-Delegation ab.
Fünf intensive Tage – sportlich und menschlich
Dass eine Weltmeisterschaft über fünf Tage nicht nur sportlich einiges abverlangt, bekamen die Borussinnen und Borussen ebenfalls zu spüren. Spätestens ab Tag vier stellte sich weniger die Frage, ob jemand müde war, sondern vielmehr, wie müde. Zwischendurch wurde mit Käsebroten gedealt, ehe beim gemeinsamen „Chill & Grill“ Pommes, Currywurst und das eine oder andere Kaltgetränk für die nötige Stärkung sorgten. Was am Ende aber vor allem bleibt, sind die vielen gemeinsamen Erlebnisse. Die Weltmeisterschaft brachte Menschen aus zahlreichen Ländern zusammen, sorgte für neue Bekanntschaften und bot trotz des sportlichen Ehrgeizes eine Atmosphäre, die von Gemeinschaft und gegenseitiger Unterstützung geprägt war.
Für die PingPongParkinson-Gruppe der Borussen war die WM damit weit mehr als ein sportlicher Wettbewerb. Sie bot zugleich die Gelegenheit, Parkinson stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und zu zeigen, welchen positiven Beitrag Tischtennis als Bewegungsangebot und als Ergänzung therapeutischer Maßnahmen leisten kann. Nach fünf ereignisreichen Tagen ging es schließlich erschöpft, aber mit Medaillen, vielen Erinnerungen und einer Menge neuer Eindrücke zurück nach Münster. Eine Weltmeisterschaft, die sportlich wie menschlich in Erinnerung bleiben wird.











