Unnötige 1:2 Niederlage im Verfolgerduell
- 07.11.2019
1:2 hieß es am Ende aus Sicht der Borussen im Verfolgerduell gegen den die DJK Blau-Weiß Greven.Nach der ärgerlichen Niederlage unter der Woche gegen Münster 08, sann die Bertels-Elf auf Wiedergutmachung. Voll motiviert und mit klarer taktischer Marschroute versehen, ging es ins Spiel. Basierend auf einer stabilen Defensive sollten die sich ergebenden Räume in der Offensive schnell bespielt und das zuletzt mangelnde Umschaltspiel belebt werden.
Dies gelang den Borussen in den ersten Minuten gut. Geschickt machten die Mannen um Kapitän Carl Stegat die Räume im Zentrum eng und legten den Fokus auf einen kompakten Defensivverbund. In der 22 Minute pressten die Borussen gemeinsam vor und gewannen den Ball durch Tom Luis Korte, der nach einem Doppelpass letztlich selbst zum verdienten 1:0 einschob. Doch Blau-Weiß, die über 90 Minuten eine disziplinierte Vorstellung boten, ließ sich nicht verunsichern und kam nur vier Zeigerumdrehungen später zum Ausgleich. Nach einem zunächst parierten Kopfball war es der Grevener Daniel Reiter, der das Leder nach einem Gestocher im Strafraum über die Linie schieben konnte. Mit dem ärgerlichen, aber letztlich leistungsgerechten 1:1 ging es für die beiden Mannschaften in die Pause.
Die Halbzeitansprache schien Anklang gefunden zu haben. Hochmotiviert präsentierten sich die Borussen zu Beginn der zweiten Halbzeit und erhöhten den Druck auf das Grevener Tor. Hohe Ballbesitzanteile und zunehmende Mittelfeldhoheit ließen auf ein baldiges Führungstor hoffen. Geduld und Zielstrebigkeit waren gefragt. Leider konnten die vielen z.T. ansehnlich herausgespielten Torchancen nicht in Zählbares umgemünzt werden und so kam es, wie es kommen musste: in der 62. Minute konnte sich Grevens Bernd Block auf der rechten Seite erfolgreich durchsetzen und - aus stark abseitsverdächtiger Position – die zu diesem Zeitpunkt schmeichelhafte und für Beteiligte wie Zuschauer sicher überraschende 2:1 Führung für die Gäste erzielen. Die Elf aus dem Geistviertel gab jedoch nicht auf und kämpfte fortan aufopferungsvoll, um zumindest einen Punkt an der Grevingstraße zu behalten…letztlich ohne Erfolg und so blieb es nach intensiven 90 Minuten beim hart erkämpften und aus Borussen-Sicht ärgerlichen Sieg für Grevener Team. Trotz des steten Bemühens, spielerisch zum Erfolg zu kommen, muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, die Offensivakzente im letzten Spielfelddrittel nicht zielstrebig und nachhaltig genug vorgetragen zu haben. Nach dem Schlusspfiff waren sich Team und Trainer jedoch schnell einig, dass es diese Aufgaben nun in den kommenden Trainingseinheiten aufzuarbeiten gilt, um die anstehende Aufgaben gegen Wacker Mecklenbeck und Gimbte erfolgreich zu bestreiten.













